DDR-Armee drehte Sex-Filme
Toll trieben es die alten Genossen! Dieses Bild zeichnet jetzt der MDR in der Doku-Reihe „Sex im Sozialismus“. Obwohl Pornographie offiziell als „westlich“ galt, ließen die Oberen im Geheimen sogar ihre eigene Armee, die NVA, antreten, um Sex-Filme zu drehen.
Der „Amateurfilmzirkel“ des Armeefilmstudios hat mindestens 12 eindeutige Sex-Filme über einsame Hausfrauen, Rohrverleger und Postboten produziert. Wegen des offiziellen Pornographieverbots in der DDR, wurde dieses Material nie für die Öffentlichkeit freigegeben, war jedoch in den Kreisen der NVA-Oberen sehr beliebt. Zur Abnahme der Filme in den NVA-Studios war daher auch immer reger Betrieb. „Zu diesen Terminen kamen fast alle Chefs – aus Neugier oder aus Lust.“, so ein Zeitzeuge.
Der 2.Teil der Dokumentation ist am Dienstag den 1. April um 22.05 Uhr zu sehen. Dann geht es um die Leipziger Messe und Prostitution.

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Nachdem die Mauer gefallen war konnten die Staatsbürger der Deutschen Demokratische Republik am 18.03. 1990 zum ersten Mal frei wählen. Es waren die einzigen unabhängigen Wahlen in der Geschichte der Deutschen Demokratische Republik, jedoch für die Staatsbürger waren sie ein bedeutender Schritt in Richtung Freiheit. Viele Jugendliche wissen schon wirklich nicht mehr, was die Deutsche Demokratische Republik eigentlich gewesen ist.